Schulleiter wegen Körperverletzung vor Gericht

Schulleiter wegen Körperverletzung vor Gericht

Der wegen Misshandlungsvorwürfen vom Unterricht suspendierte Schulleiter aus Forst (Spree-Neiße) kommt bald vor Gericht. Im Februar 2019 sei die Hauptverhandlung gegen den 43-Jährigen wegen des Vorwurfs der Körperverletzung in 20 Fällen angesetzt, teilte das Amtsgericht Cottbus am Dienstag mit. Bei einem zweiten Termin im März könnte bereits das Urteil gesprochen werden.

Eine Bronzestatue der Justitia

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Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv

Laut Anklage soll der Grundschullehrer Kindern Schläge auf den Hinterkopf verabreicht haben. In Einzelfällen sei es sogar zu Tritten und Schlägen ins Gesicht gekommen. Von den Misshandlungen sollen zwischen September 2015 und März 2017 sieben Schüler betroffen gewesen sein.
Inzwischen seien noch weitere Vorwürfe hinzugekommen, sagte der Sprecher des Bildungsministeriums, Ralph Kotsch. Einzelheiten dazu nannte er nicht. Wegen der Vorwürfe hatte der 43-Jährige am vergangenen Freitag eine Erklärung unterschrieben, wonach er keinen Kontakt mehr zu den Schülern der Schule haben soll. Dieser Schritt war nötig, weil der Schulleiter auch Trägervertreter der privaten Grundschule ist. Das Ministerium konnte ihn deshalb nicht einfach beurlauben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 6. November 2018 14:30 Uhr

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