Steuerzahlerbund kritisiert Kostenexplosion bei Spaßbad

Steuerzahlerbund kritisiert Kostenexplosion bei Spaßbad

Der Bund der Steuerzahler in Brandenburg hat den Bau des Potsdamer Spaßbades Blu als Steuerverschwendung kritisiert. Statt der ursprünglich 23 Millionen Euro seien schließlich mehr als 40 Millionen Euro ausgegeben worden, sagte Vereinschef Ludwig Zimmermann am Dienstag in Potsdam. Besser wäre es nach seinen Worten gewesen, ein Bad auf dem früheren Buga-Gelände zu bauen, wo keine teure Tiefgarage notwendig geworden wäre. Der Verein hatte sich in Brandenburg dieses Jahr auf die Kostenexplosionen bei Bauvorhaben konzentriert. Der Großflughafen BER oder die geplante Therme in Werder wurden nicht in das neue, bundesweite Schwarzbuch aufgenommen, weil diese Projekte bereits in den Vorjahren kritisiert worden waren.

Im Land Brandenburg will sich der Verband auf einen einzigen Fall konzentrieren - dabei könnte es sich etwa um den geplanten Hauptstadtflughafen BER handeln. Im vergangenen Jahr hatte der Steuerzahlerbund unter anderem Mülltonnen in Potsdam und die Werbung für die später abgesagte Kreisreform als Geldverschwendung gebrandmarkt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 6. November 2018