Aufschwung beim Ostdeutschen Maschinenbau vorerst gebremst

Aufschwung beim Ostdeutschen Maschinenbau vorerst gebremst

Der monatelange Aufschwung im ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau ist vorerst gebremst. Im dritten Quartal 2018 waren Kapazitätsauslastung und Auftragslage leicht rückläufig, wie der Branchenverband Ost am Mittwoch in Leipzig mitteilte. Laut einer Umfrage unter den 350 Mitgliedern des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in den ostdeutschen Bundesländern inklusive Berlin bewerteten 85 Prozent der Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage als sehr gut oder gut - sechs Prozent weniger als zur Jahresmitte.

Ein Laser einer Maschine schweißt Metallstifte

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Ein Laser einer Maschine schweißt Metallstifte. Foto: Marijan Murat/Archiv

Mit durchschnittlich 89 Prozent lag die Auslastung der Produktionskapazitäten um vier Prozentpunkt niedriger als im zweiten Quartal. Ungeachtet dessen erwarten neun von zehn Betriebe für das vierte Quartal gleichbleibende oder bessere Geschäfte. «Ob sich jedoch die bisherige hohe Dynamik lediglich abschwächt oder tatsächlich ein neuer Trend eingeleitet wird, können erst die kommenden Monate zeigen», sagte der Geschäftsführer des VDMA Ost, Reinhard Pätz.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 17. Oktober 2018