Jeder dritte Student in Brandenburg ist zu lange an der Uni

Jeder dritte Student in Brandenburg ist zu lange an der Uni

Rund ein Drittel der Studenten in Brandenburg überschreitet seit Jahren die Regelstudienzeit. Das teilte das Wissenschaftsministerium in Potsdam auf eine dpa-Anfrage mit. Trotzdem halten das Land und die Unis in Potsdam und Frankfurt (Oder) die Einführung von Strafgebühren für nicht sinnvoll. Grund für das verlängerte Studium sei demnach oft eine doppelte Belastung: Etwa wenn das Studium mit Arbeit selbst finanziert werden muss oder wenn Studenten die Pflege von Angehörigen übernehmen. Die Universitäten bauen auf Studienfachberatung und persönliche Vereinbarungen, um Langzeitstudenten einen Abschluss in absehbarer Zeit zu ermöglichen.

Eine Studentin in Potsdam

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Eine Studentin sitzt in der Bibliothek der Universität Potsdam. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 13. Oktober 2018