Wollitz zu Rangelow: Kein «Pizarro der Lausitz»

Wollitz zu Rangelow: Kein «Pizarro der Lausitz»

Der frühere Bundesliga-Stürmer Dimitar Rangelow steht vor einer Rückkehr zum FC Energie Cottbus. «Ich würde ihn gern verpflichten», sagte Trainer Claus-Dieter Wollitz am Montag. Das letzte Wort habe das Präsidium des Fußball-Drittligisten, das den Vertragsabschluss am Dienstag noch genehmigen muss. Seit Wochen trainiert Rangelow, der in der Nähe von Cottbus mit seiner Familie lebt, mit dem Team. Der 35-Jährige habe laut Wollitz den «nötigen Fitness-Zustand für die dritte Liga erreicht» und könne «dazu beitragen, dass sich die Situation bei Energie Cottbus verbessert.»

Der Trainer will mit der möglichen Verpflichtung auf Probleme im Angriff reagieren, in dem der viermalige Saisontorschütze Streli Mamba derzeit eine Ein-Mann-Show bietet. Es werde aber kein finanzielles Harakiri geben. «Rangelow wird nicht der Pizarro der Lausitz», dämpfte Wollitz die Erwartungen.
Rangelow spielte von 2007 bis 2009 beim damaligen Bundesligisten Energie und 2011/12 unter Wollitz in der 2. Liga noch einmal für die Lausitzer. Von Energie war er 2009 zu Borussia Dortmund gewechselt. Der 40-malige Nationalspieler Bulgariens ist derzeit vereinslos.
Im Nachholspiel gegen den Halleschen FC am Mittwoch (19.00 Uhr) können die Cottbuser auf den zuletzt gesperrten Kapitän Marc Stein zurückgreifen. Stürmer Mamba konnte wegen Adduktorenproblemen nur eingeschränkt trainieren. «Wir wollen auch im dritten Ost-Derby unseren Heim-Nimbus bewahren», sagte Wollitz. Energie hat bislang gegen den FSV Zwickau (2:1) und gegen Hansa Rostock (3:0) gewonnen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 9. Oktober 2018 10:00 Uhr

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