Pegel der Spree bleibt trotz Wasserknappheit konstant

Pegel der Spree bleibt trotz Wasserknappheit konstant

Trotz der andauernden Trockenheit bleibt der Pegel der Spree in Berlin und Brandenburg durch Zuflüsse aus den Tagebauen und Talsperren zumindest bis Ende Oktober konstant. Das sagte der zuständige Abteilungsleiter im Potsdamer Umweltministerium, Kurt Augustin, auf Anfrage. Danach gehe man davon aus, dass Regenfälle die Gewässer wieder auffüllen, zumal sich die Verdunstung mit den gesunkenen Temperaturen verringere. Mehrere Landkreise und die Stadt Cottbus hatten wegen der Trockenheit die Wasserentnahme aus der Spree mit Pumpen, zum Beispiel für die Bewässerung von Äckern, verboten.

Spree

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Ein Segelboot fährt auf der Spree im Treptower Park. Foto: Paul Zinken/Archiv

Nach Angaben von Augustin hilft derzeit auch der Braunkohlekonzern Leag mit dem Abpumpen von Grundwasser für die Kohleförderung, dass genügend Wasser zur Verfügung steht. Womöglich müsse aber der Pegel im Spremberger See weiter abgesenkt werden. Dort war der Pegel nach einer Übersicht des Ministeriums zuletzt wieder leicht gestiegen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 8. Oktober 2018