Skandinavier dominieren Swimrun-Rennen im Nordosten

Skandinavier dominieren Swimrun-Rennen im Nordosten

Mehrere Hundert Extremsportler aus rund 20 Ländern haben am Sonntag nördlich von Berlin ihre Kräfte beim Ötillö-Swimrun-Rennen gemessen. Dabei werden rund 42 Kilometer abwechselnd schwimmend und laufend durch Seen, Wälder und Wiesen zwischen dem mecklenburgischen Wesenberg und dem brandenburgischen Rheinsberg zurückgelegt. Sieger bei den Männerteams, die aus jeweils zwei Sportlern bestehen, wurden die Schweden Fredrik Axegard und Alex Flores, wie eine Sprecherin des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte mitteilte. Sie brauchten für die rund 42 Kilometer 4 Stunden, 24 Minuten und 8 Sekunden. Axegard und Flores sind den Angaben zufolge die amtierenden Weltmeister.

Bei den Frauen gewann das Duo Helen Maalinn aus Finnland und Helena Sivertsson aus Schweden mit 4 Stunden, 48 Minuten und 32 Sekunden. Bei den Mix-Teams erwiesen sich der Schwede Martin Flinta und die Tschechin Helena Erbenova Karaskova mit 4 Stunden, 35 Minuten und 4 Sekunden als die Schnellsten.
Die Swimrun-Starter werden auch «Schläufer» genannt. «Ötillö» ist schwedisch und heißt «Von Insel zu Insel». Das Rennen stammt aus Schweden, wo in den Inselgruppen der Schären gelaufen und geschwommen wird und wo die Weltmeisterschaften im September 2019 stattfinden. Ein Team bei dem Rennen besteht aus zwei Männern, Frauen oder Mixed-Startern, die zusammen ins Ziel kommen müssen. Die Starter absolvieren die Herausforderung über Waldwege sowie schlammige Ufer in Neopren-Anzügen und sind in der Regel zwischen viereinhalb und sechs Stunden unterwegs.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 30. September 2018 16:00 Uhr

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