Turbine vor Saisonstart: Den Topteams «ein Bein» stellen

Turbine vor Saisonstart: Den Topteams «ein Bein» stellen

Turbine Potsdam startet mit moderaten Zielen in die neue Saison der Frauenfußball-Bundesliga. Verstecken will sich der Vorjahresvierte vor dem Auftakt bei 1899 Hoffenheim am Sonntag (11.00 Uhr) aber nicht. «Wir geben auch in diesem Jahr alles, um wieder oben mitzuspielen», sagte Nationalspielerin Felicitas Rauch, «wir wollen ins obere Tabellendrittel.» Und dabei auch die Großen VfL Wolfsburg und Bayern München ärgern. «Wir arbeiten hart dafür, den beiden Topteams ein Bein zu stellen», betonte Rauch.

Felicitas Rauch

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Felicitas Rauch blickt in die Kamera. Foto: Matthias Balk/Archiv

Für die Potsdamerinnen ist es Jahr eins nach Tabea Kemme und Lia Wälti. Die deutsche Olympiasiegerin von 2016 verließ Turbine nach zwölf Jahren; die Schweizer Auswahlspielerin Wälti kickte fünf Jahre in Potsdam. Beide wechselten im Sommer zum FC Arsenal. Außerdem verließen Eseosa Aigbogun (Paris), Marina Georgieva (Sand), Laura Lindner (2. Mannschaft) und Jennifer Cramer (Ziel unbekannt) Turbine.
Kemmes Position wird Neuzugang Lena Petermann (Freiburg) übernehmen. Die Nationalspielerin, die zum Saisonstart nach Muskelproblemen fit ist, soll im Zusammenspiel mit Svenja Huth für offensive Gefahr sorgen. Nicht ganz so einfach dürfte Wälti im defensiven Mittelfeld zu ersetzen sein. Neben der gesetzten Sarah Zadrazil könnten Gina Chmielinski, Klara Chanyova (kam im Winter aus Prag) oder Neuzugang Riecke Dieckmann (kam aus Duisburg) die Position einnehmen.
Matthias Rudolph ist mit beiden neuen Spielerinnen zufrieden. «Beide werden eine Verstärkung für unser Team sein», sagte der Trainer nach den ersten Eindrücken. Allerdings steht noch nicht fest, ob Petermann nach ihrem Ausfall am Sonntag in der Startelf stehen kann.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 14. September 2018