Innenministerium bietet Frankfurt Hilfe bei Abschiebungen an

Innenministerium bietet Frankfurt Hilfe bei Abschiebungen an

Das brandenburgische Innenministerium hat dem Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), René Wilke (Die Linke), Hilfe bei der Ausweisung kriminell gewordener Flüchtlinge angeboten. «Wir werden die Stadt beraten», sagte Ministeriumssprecher Ingo Decker am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Das Ministerium werde relevante Urteile und Informationen dazu übermitteln. Decker nannte es ein «nachvollziehbares Anliegen», etwas gegen Leute tun zu wollen, «die Schutz suchen, aber Straftaten begehen».

Frankfurts (Oder) Bürgermeister Rene Wilke

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Frankfurts (Oder) Bürgermeister Rene Wilke. Foto: Bernd Settnik

Nach der Attacke auf einen Club in Frankfurt vor gut einer Woche kündigte Wilke jetzt in der «B.Z.» an, die Ausweisung von etwa 20 polizeibekannten Syrern prüfen zu wollen. «Ich warte nicht bis zum ersten Toten», zitiert das Blatt den Linkspolitiker.
Laut Staatsanwaltschaft hatte eine 10- bis 15-köpfige Gruppe den Club mit Eisenstangen, Messern und Steinen angegriffen. Auslöser war demnach ein Streit zwischen zwei syrischen Flüchtlingen und einem Deutschen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 3. September 2018 13:20 Uhr

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