Charité-Mitarbeiter waren im Nebenjob für Lunapharm tätig

Charité-Mitarbeiter waren im Nebenjob für Lunapharm tätig

Zwei Beschäftigte der Berliner Charité waren im Nebenjob für Lunapharm tätig. Das Unternehmen steht im Zentrum des Brandenburger Pharmaskandals. Die im August 2014 begonnene Nebentätigkeit mit maximal acht Stunden pro Monat sei genehmigt gewesen, die Erlaubnis wurde aber im Juli dieses Jahres aufgehoben, teilte die Charité am Donnerstag mit und bestätigte damit einen Bericht der «Bild»-Zeitung (Donnerstag). Zugleich betonte die Sprecherin, dass die Krankenhausapotheke der Charité keine Geschäftsbeziehungen zu Lunapharm unterhalten habe und die Apotheke immer nur Originalmedikamente direkt vom Hersteller und nicht über Re-Importe einkaufe. Die Brandenburger Behörden haben Lunapharm inzwischen untersagt, Medikamente herzustellen oder damit zu handeln.

Charité Krankenhaus

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Blick auf ein Gebäude der Berliner Charité. Foto: Jörg Carstensen/Archiv

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 23. August 2018