Brandenburg meldet 260 Millionen Euro Dürreschäden

Brandenburg meldet 260 Millionen Euro Dürreschäden

Die wochenlange Hitze und Trockenheit hat den Brandenburger Landwirten Erlösausfälle in Höhe von 260 Millionen Euro beschert. Diese Summe habe das Land zum Stand 8. August an die Bundesregierung gemeldet, sagte der Sprecher des Landwirtschaftsministeriums, Jens-Uwe Schade, am Montag vor einer Bund-Länder-Konferenz zur Dürre. Dabei handele es sich um eine erste Schätzung, sagte Schade. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur summieren sich die Meldungen mehrerer teils stark betroffener Länder bereits auf 1,1 Milliarden Euro Schaden.

Trockenheit in der Landwirtschaft

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Nach einem kurzen Regenschauer hängen verwelkte Blätter an Maispflanzen herunter. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Die Potsdamer Staatssekretärin Carolin Schilde werde wie viele ihrer Länderkollegen darauf dringen, dass sich der Bund an Hilfen für die Bauern beteilige, sagte Schade. Angesichts der finanziellen Größenordnungen könnten dies die Länder nicht alleine stemmen. Dazu müsste der Bund bei der EU einen nationalen Notstand dokumentieren, damit Dürrehilfen nicht als Wettbewerbsverzerrung bewertet würden, sagte der Sprecher. Brandenburg hat den Landwirten zwischen Wittstock und Senftenberg bereits Hilfen in Höhe von 5 Millionen Euro angekündigt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 13. August 2018 14:56 Uhr

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