Blühstreifen auch in Baumschulen für mehr Nützlinge

Blühstreifen auch in Baumschulen für mehr Nützlinge

Rund 60 Hektar der Baumschule Lorberg in Tremmen (Havelland) sind bereits mit Wildkräutern bepflanzt, um Nützlinge als Schädlingsbekämpfer anzusiedeln.

Biologisches Pflanzenschutz-Management

© dpa

Ein Kohlweißling fliegt zu den Blüten im Blühstreifen in der Baumschule Lorberg.

«Wir haben mit einer normalen Mischung angefangen, mussten aber schon einige Male bereits die Zusammensetzung verändern», sagt Ronja Lorberg, Sprecherin des Familienunternehmens. In den Boden kamen Buchweizen, Ölrettich mit kleinen Bohnenschoten, gelb blühende Ringelblumen, Kornblumen, Fenchel oder Rotklee. Und darauf tummeln sich vor allem Hummeln, Bienen, Flor- oder Schwebfliegen. Baumschulen bundesweit bepflanzen mittlerweile die Zwischenstreifen mit Wildblumen, sorgen für Insektenvielfalt und tragen zu einer Erhöhung der Biodiversität bei, heißt es beim Bund deutscher Baumschulen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 19. Juli 2018 09:05 Uhr

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