Zu trübes Wasser am Bungalow: Zweitwohnungssteuer entfällt

Zu trübes Wasser am Bungalow: Zweitwohnungssteuer entfällt

Weil sein privater Brunnen kein genügend klares Trinkwasser fördert, muss ein Bungalowbesitzer keine Zweitwohnungssteuer zahlen. Dies entschied das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil. Denn ein zumindest vorübergehendes Wohnen setze voraus, dass die Wohnung mit Trinkwasser versorgt sei, erklärten die Richter. Doch das aus dem Brunnen privat geförderte Wasser sei zu trüb und überschreite die Grenzwerte für Mangan und Eisen. Da somit keine ordnungsgemäße Trinkwasserversorgung bestehe, könne auch keine Zweitwohnungssteuer erhoben werden, urteilten die Richter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 19. Juni 2018