Neues Depot für preußische Kunstschätze übergeben

Neues Depot für preußische Kunstschätze übergeben

Etwa 28 000 Kunstschätze aus der Sammlung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg erhalten ein neues Zuhause. Der über 5000 Quadratmeter große Neubau des Zentralen Kunstgutdepots (ZED) in Potsdam wurde am Mittwoch im Beisein von Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD) feierlich übergeben. Zehn Jahre sei auf den Umzug in ein neues Depot hingearbeitet worden. «Das war ein personeller und finanzieller Kraftakt», sagte Stiftungs-Generaldirektor Hartmut Dorgerloh. Nach der Fertigstellung des Gebäudes an der Friedrich-Engels-Straße in der Nähe des Potsdamer Hauptbahnhofs sollen die bislang an verschiedenen Orten verwahrten Möbel, Gemälde und andere Kunstobjekte nun dort zusammengeführt werden.

Architekt Volker Staab, Martina Münch und Hartmut Dorgerloh

© dpa

Architekt Volker Staab (l.), Martina Münch (M., SPD) und Hartmut Dorgerloh. Foto: Wolfram Kastl/Archiv

«Der Umzug ist derzeit in vollem Gange», sagte Stiftungs-Sprecher Frank Kallensee im Vorfeld der offiziellen Übergabe. Bislang seien hauptsächlich Möbel in den Depotzellen des neuen Domizils untergebracht. Finanziert wurde der Neubau aus dem sogenannten Masterplan für den Erhalt der preußischen Schlösser und Gärten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 9. Mai 2018