SPD setzt auf Kreistage in Barnim und Ostprignitz-Ruppin

SPD setzt auf Kreistage in Barnim und Ostprignitz-Ruppin

Nach dem Scheitern von zwei SPD-Kandidaten bei der Landrats-Stichwahl am vorgeschriebenen Mindestquorum setzt die SPD nun auf die Kreistage von Barnim und Ostprignitz-Ruppin. Er hoffe, dass diese das Votum der Wähler respektierten und die SPD-Kandidaten wählten, erklärte SPD-Generalsekretär Erik Stohn am Montag auf Anfrage.

Eine Fahne der SPD

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Eine Fahne der SPD. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

In den beiden Kreisen lagen am Sonntag jeweils SPD-Kandidaten vorne, die aber am Quorum von 15 Prozent aller Wahlberechtigten scheiterten. Hier müssen die Kreistage nun entscheiden, wer in den kommenden acht Jahren der Landrat ist. Rechtlich sind die Kreistage frei in ihrer Entscheidung und könnten auch einen unterlegenen Kandidaten oder eine ganz andere Person wählen.
Bei den beiden weiteren Landrats-Stichwahlen am Sonntag hatten sich jeweils CDU-Kandidaten durchgesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 7. Mai 2018