Mehr Schüler besuchen muttersprachlichen Unterricht

Mehr Schüler besuchen muttersprachlichen Unterricht

Immer mehr Schüler mit Migrationshintergrund besuchen in Brandenburg freiwillig zusätzliche Unterrichtsangebote in ihrer Muttersprache. Im aktuellen Schuljahr sind es nach Angaben des Bildungsministeriums zum Internationalen Tag der Muttersprache (21.2.) mehr als 900, nach rund 700 im Vorjahr. Rund 380 Schüler besuchen Unterricht in Arabisch, 240 in Russisch, 190 in Polnisch, 55 in Persisch (Dari oder Farsi), 40 in Vietnamesisch und 12 in Türkisch. Auch die Polnisch-Zahlen hätten zuletzt zugenommen, hieß es.

Brandenburgs Bildunsministerin Britta Ernst

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Brandenburgs Bildunsministerin Britta Ernst. Foto: Bernd Settnik/Archiv

Die Förderung der Muttersprache in der Schule sei für Kinder und Jugendliche sehr wichtig, sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). «Damit erleben sie im Schulalltag die Anerkennung ihrer mehrsprachigen Fähigkeiten und ihrer interkulturellen Identität.» Das fördere nicht nur ihr Selbstwertgefühl, sondern strahle auch auf die Lernmotivation und die Zugehörigkeit zur Schule aus.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 20. Februar 2018