Kein Datenklau mehr an Geldautomaten in Berlin

Kein Datenklau mehr an Geldautomaten in Berlin

An Geldautomaten in Berlin ist in diesem Jahr bislang kein Datendiebstahl bekanntgeworden.

Ein Sparkassenmitarbeiter demonstriert die «Skimming»-Technik

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Ein Sparkassenmitarbeiter demonstriert die «Skimming»-Technik.

Im Zeitraum von Januar bis November 2021 registrierte die Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme keinen sogenannten Skimming-Fall in der Bundeshauptstadt. Im vergangenen Jahr zählte die Frankfurter Einrichtung noch 17 solcher Fälle, 2019 sogar 114. Der englische Begriff «Skimming» bedeutet «abschöpfen» oder «absahnen». Dabei werden Geldautomaten manipuliert, um Kartendaten und Geheimnummern (PIN) von Bankkunden auszuspähen.
Das Geschäftsmodell «Skimming» sei allerdings ein Auslaufmodell und für die Betrüger uninteressanter geworden, so Einrichtung Euro Kartensysteme. Die Finanzbranche führt den seit Jahren zu beobachtenden Rückgang der Fälle vor allem auf die sogenannte EMV-Technik zurück: Dabei sind Bezahlkarten mit einer Art Mini-Computer ausgestattet. EMV-fähige Geldautomaten sind schwerer zu manipulieren. Deutschland setzt seit Jahren auf die EMV-Technik.
Die meisten Fälle von «Skimming» wurden in Bayern (55) gezählt, gefolgt von Baden-Württenberg (26), Niedersachsen (13), Hessen (11), Nordrhein-Westfalen (6), Schleswig-Holstein (2), Rheinland-Pfalz (2) und Brandenburg (1).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 20. Dezember 2021 08:28 Uhr

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