Falsche Sirenen: Ermittlungen wegen Amtsanmaßung

Falsche Sirenen: Ermittlungen wegen Amtsanmaßung

Die Polizei hat in Berlin-Neukölln in zwei Autos Sirenen und Rundumleuchten sichergestellt. Die beiden Wagen sollen sich nach Angaben eines Augenzeugen am späten Dienstagabend (17. August 2021) in der Grenzallee ein Rennen geliefert haben, wie die Polizei mitteilte.

Polizei

© dpa

Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium.

Anschließend sollen die Wagen Blau- und Rotlicht sowie Sirenen eingeschaltet und sich quer auf die Fahrbahn gestellt haben. Als der Zeuge den Dienstausweis sehen wollte, stiegen die Fahrer in ihre Autos und fuhren davon. Die Polizei entdeckte die Autos wenig später. In dem einen Wagen war die Sirene im Motorraum eingebaut, im anderen lag sie im Kofferraum. Die beiden Wagen wurden beschlagnahmt. Von den beiden 25 Jahre alten mutmaßlichen Fahrern und einem gleichaltrigen Mitinsassen wurden die Personalien aufgenommen. Der Zeuge gab an, dass die angetroffenen Männer nicht an dem Vorfall beteiligt waren. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt wegen Nötigung im Straßenverkehr, Amtsanmaßung und eines verbotenen Autorennens.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 18. August 2021 16:04 Uhr

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