Raubüberfall auf Geldtransporter: Polizei fahndet weiter

Raubüberfall auf Geldtransporter: Polizei fahndet weiter

Nach dem spektakulären Überfall auf einen Geldtransporter auf dem Kurfürstendamm hat die Polizei am Sonntag (21. Februar 2021) weiter nach den Tätern gefahndet.

Polizeibeamte sichern vor einer Bank Spuren

© dpa

Polizeibeamte sichern vor einer Bank an einem Geldtransporter Spuren.

Die Polizei wisse, wie viel Geld entwendet wurde, sagte ein Polizeisprecher. Man könne dazu aber keine Angaben machen. Zudem würden Videos von der Tat ausgewertet. So hatten etwa Zeugen Aufnahmen im Internet hochgeladen. Die Polizei bittet darum, Fotos und Filme an ein freigeschaltetes Portal des LKA zu schicken. Am Freitag hatten laut Polizei mindestens vier Täter einen Geldtransporter vor einer Bankfiliale an der Ecke zur Bleibtreustraße im Stadtteil Charlottenburg überfallen. Sie bedrohten und verletzten demnach zwei Wachmänner im Alter von 37 und 60 Jahren, bevor sie mit Geldkassetten in einem Fluchtauto verschwanden.
Rund 30 Minuten später wurde die Polizei eigenen Angaben zufolge in die Bessemerstraße im Ortsteil Schöneberg gerufen, weil dort ein Auto brannte, das «aller Voraussicht nach vorsätzlich in Brand gesetzt wurde». Die Ermittler gingen laut der Mitteilung vom Freitag davon aus, dass es sich um das Tatfahrzeug handelt. Zudem wurde nur wenige Stunden nach dem Überfall auf den Geldtransporter in Charlottenburg im selben Bezirk auch ein Edelmetall-Geschäft überfallen. Für einen Zusammenhang zwischen beiden Taten gebe es derzeit aber keine Hinweise, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Zuvor hatte die «Berliner Zeitung» darüber berichtet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 22. Februar 2021 08:33 Uhr

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