Homeoffice im Visier von Kriminellen

Homeoffice im Visier von Kriminellen

Angesichts von Cyberangriffen auf Arbeitnehmer im Homeoffice fordert der IT-Branchenverband Bitkom ein größeres Augenmerk auf die Sicherheit zu legen.

Ein Frau arbeitet im Homeoffice

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Ein Frau arbeitet im Homeoffice.

«Unternehmen waren durch den Corona-Schock gezwungen, ins Homeoffice zu wechseln und auf Telearbeit umzustellen. Es ging darum, die Kerngeschäftsprozesse aufrecht zu erhalten», sagte Verbandsreferent Sebastian Artz. Jetzt müsse sich der Blick verstärkt in Richtung IT-Sicherheit bewegen. Nötig sei eine Balance aus benutzerfreundlichem Zugriff auf Unternehmensdaten aus dem Homeoffice heraus und dem angemessen Schutz der IT-Infrastruktur.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte in der vergangenen Woche seinen «Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2020» vorgestellt. Es betonte dabei, dass im Zuge der Corona-Pandemie Umstellungen wie Homeoffice und Videokonferenzen oftmals spontan umgesetzt worden seien. IT- und Datensicherheit hätten dabei oft eine untergeordnete Rolle gespielt.
Auch nach Ansicht des Hessischen Landeskriminalamtes ergeben sich durch vermehrtes Homeoffice erweiterte und in einzelnen Phänomenen erhöhte Angriffsrisiken. Social-Engineering - also soziale Manipulation - werde im Zuge von räumlicher Trennung erleichtert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 26. Oktober 2020 08:07 Uhr

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