Autobahn-Anschlag: Feuerwehrmann weiter auf Intensivstation

Autobahn-Anschlag: Feuerwehrmann weiter auf Intensivstation

Rund drei Wochen nach dem islamistisch motivierten Anschlag auf der Berliner Stadtautobahn liegt ein schwer verletzter Feuerwehrmann noch immer auf der Intensivstation eines Krankenhauses.

Anschlag auf Berliner Autobahn

© dpa

Von der Polizei markierte Bremsspuren sind auf der A 100 in Höhe der Ausfahrt Alboinstraße zu sehen.

«Der Zustand des Kollegen ist nach wie vor unverändert», teilte die Feuerwehr am Mittwoch (09. September 2020) auf Anfrage mit. «Er wird weiterhin intensivmedizinisch betreut. Wir stehen in engem Kontakt mit der Familie und den behandelnden Ärzten.» Der Feuerwehrmann war am 18. August mit einem Motorroller oder Motorrad auf der Stadtautobahn unterwegs, als er vom Auto des Täters umgefahren wurde. Der 30-jährige Iraker hatte es vor allem auf Motorräder abgesehen, er rammte aber auch Autos. Sechs Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Der Mann ist weiterhin in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Er soll psychisch sehr labil sein. Gegen ihn wird wegen versuchten Mordes ermittelt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 9. September 2020 13:12 Uhr

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