Anklage: Mann soll unrechtmäßig Corona-Hilfe kassiert haben

Anklage: Mann soll unrechtmäßig Corona-Hilfe kassiert haben

Ein Mann soll zu Unrecht 27 000 Euro Corona-Hilfen von mehreren Bundesländern, darunter Berlin, kassiert haben - die Staatsanwalt Saarbrücken hat Anklage erhoben.

Corona-Soforthilfe

© dpa

Ein Stift liegt auf einem Antrag für den Corona-Soforthilfe-Zuschuss.

Der Verdächtige aus Saarbrücken soll im April Corona-Hilfen für Kleinstunternehmer beziehungsweise Soloselbstständige beantragt haben, wie die Ermittlungsbehörde am Freitag (05. Juni 2020) mitteilt. Dabei soll er wahrheitswidrig bei der Bezirksregierung Arnsberg (Nordrhein-Westfalen), der Regierung von Niederbayern in Landshut sowie der Investitionsbank Berlin angegeben haben, in deren Zuständigkeitsbereich unternehmerisch tätig zu sein. Insgesamt habe der Verdächtige sich dadurch 27 000 Euro erschlichen. Eine Bank hatte laut Staatsanwaltschaft den 35-Jährigen wegen des Verdachts auf Geldwäsche angezeigt, dadurch kamen die Ermittlungen ins Rollen. Der Verdächtige sei am 27. Mai festgenommen worden und befinde sich seitdem in Untersuchungshaft. Der Mann sei geständig.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 5. Juni 2020 14:13 Uhr

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