Innenstadt-Kriminalität: Polizei-Brennpunkteinheit komplett

Innenstadt-Kriminalität: Polizei-Brennpunkteinheit komplett

125 Berliner Polizisten kümmern sich künftig speziell um die Innenstadtorte mit viel Kriminalität: Alexanderplatz, Kottbusser Tor, Görlitzer Park, Warschauer Brücke und Nord-Neukölln.

Barbara Slowik spricht auf einer Pressekonferenz

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Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik spricht auf einer Pressekonferenz.

Die Polizisten bilden die sogenannte Brennpunkt- und Präsenzeinheit (BPE), die im Januar mit 60 Mitgliedern ihre Arbeit begann und am Mittwoch wie geplant auf 125 Mitglieder ausgebaut wurde, wie die Polizei mitteilte.
Diese Einheit ist in Uniform unterwegs und soll die sichtbare Präsenz der Polizei an den schwierigen Orten mit viel Drogenhandel, Taschendiebstahl und Schlägereien erhöhen. Die Polizisten sollen sich in den Kiezen gut auskennen und ständige Ansprechpartner für Bewohner und Geschäftsleute sein. Polizeipräsidentin Barbara Slowik hatte angekündigt, die Brennpunkteinheit werde am Wochenende und an Feiertagen genauso unterwegs sein wie an normalen Tagen.
Die Polizisten sollen an den Kriminalitätsorten gelbe Westen tragen, um erkennbar zu sein und das Sicherheitsgefühl für die Bevölkerung zu verstärken. Zusätzlich sind auch immer wieder Zivilfahnder im Einsatz.
Die Schaffung der neuen Brennpunkteinheit war Teil einer größeren Strukturreform bei der Berliner Polizei. Aus sechs Direktionen, die jeweils für große Gebiete der Stadt zuständig sind, wurden fünf. Eine davon ist nun allein für den Bereich der Innenstadt verantwortlich, so dass die Kompetenzen besser gebündelt sein sollen. Zu dieser Direktion gehört auch die neue Einheit für die wesentlichen Brennpunkte und Tourismusgebiete.
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Kriminalität

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 1. April 2020 12:50 Uhr

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