Auto der Gewerkschaft der Polizei angegriffen

Auto der Gewerkschaft der Polizei angegriffen

Vermutlich linksextreme Täter haben ein Auto der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin demoliert.

Ein Transporter der GdP hat eine zerstörte Scheibe

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Eine zerstörte Scheibe ist an einem Transporter der Gewerkschaft der Polizei Berlin zu sehen.

In der Nacht zum 15. Januar 2020 seien Scheiben eingeschlagen, Reifen zerstochen und Flüssigkeiten in den Innenraum gespritzt worden, sagte der Sprecher der GdP, Benjamin Jendro. Die Täter hinterließen demnach an der Wand der Tiefgarage, in der das Auto abgestellt war, den Schriftzug «Gegen den Polizeikongress» - die Veranstaltung ist Anfang Februar in Berlin.

Anzeige wegen Sachbeschädigung und versuchten Einbruchs

Laut Jendro wurden auch Materialien für die Mitgliederbetreuung beschädigt, die sich im Auto befunden hätten. Die GdP habe Anzeige wegen Sachbeschädigung und versuchten Einbruchs erstattet.

GdP wird «politische Einflussnahme» vorgeworfen

Auf der linken Plattform Indymedia heißt es in einem mutmaßlichen Bekennerschreiben, man habe die «Karre tiefergelegt, die Scheiben des Autos eingeschlagen und den Innenraum mit stinkender Flüssigkeit und einem Feuerlöscher aufgefüllt». Unter anderem wird der GdP «politische Einflussnahme» vorgeworfen. Am Ende heißt es unter anderem: «Keine Freunde - keine Helfer!».
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 15. Januar 2020 12:36 Uhr

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