Veruntreuung von Kundengeldern: Haft für Bankmitarbeiter

Veruntreuung von Kundengeldern: Haft für Bankmitarbeiter

Wegen der Veruntreuung von Kundengeldern in Höhe von mehr als eine halben Million Euro ist ein 46-jähriger Bankmitarbeiter am Dienstag (01. Oktober 2019) zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden.

Richterhammer

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Der Richter begründete das Urteil vor dem Amtsgericht Tiergarten mit der «immensen Summe», dem «planvollen Vorgehen» des 46-Jährigen und einem sehr langen Tatzeitraum.
Zuvor hatte der Angeklagte gestanden, in der Zeit zwischen März 2016 und Februar 2018 in 47 Fällen Gelder seiner Kunden veruntreut zu haben. Demnach wählte er vor allem Konten solcher Kunden, die nicht über einen Online-Banking-Zugang verfügten beziehungsweise «selten» ihre Transaktionen überprüften. Mit den zusätzlichen Einnahmen habe er Börsengeschäfte betrieben und seine «Spielsucht gestillt» - etwa 1500 Euro habe er in dem Tatzeitraum monatlich für das Lottospielen ausgegeben.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 1. Oktober 2019 14:07 Uhr

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