Mann wird durch Messerstiche schwer verletzt

Mann wird durch Messerstiche schwer verletzt

Ein Mann ist bei einem Messerangriff in Berlin schwer verletzt worden. Von dem Täter fehlt jede Spur. Dabei hatte es zunächst noch anders ausgesehen.

Blaulicht

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Auf einem Streifenwagen der Polizei leuchtet das Blaulicht. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild

Berlin (dpa/bb) - In Berlin ist erneut ein Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Der 38-Jährige war mit Stichverletzungen am Freitagabend auf einem Supermarktparkplatz in Hohenschönhausen zusammengebrochen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Passanten in der Vincent-van-Gogh-Straße hatten ihn gefunden. Die «BZ» schrieb von einer «meterlangen Blutspur».
Rettungskräfte brachten den Verletzen zur Notoperation in ein Krankenhaus. Er sei inzwischen «außer Lebensgefahr», sagte eine Polizeisprecherin am Nachmittag. Vermutlich sei mit einem Messer auf den Mann eingestochen worden, hieß es. Noch am Freitagabend hatten die Sicherheitskräfte zwei Tatverdächtige festgenommen.
«Der Verdacht gegen einen der beiden hatte sich aber schnell entkräftet, er konnte gehen», so die Polizeisprecherin. Der zweite Verdächtige, ein 43-Jähriger Mann, wurde am Samstagnachmittag entlassen. Auch hier habe sich der Tatverdacht nicht bestätigt. Weitere Details nannten die Beamten wegen der laufenden Ermittlungen der Mordkommission nicht.
Bereits in der Nacht zu Freitag war ein 26-Jähriger in Kreuzberg mit einem Messer angegriffen worden. Er erlitt einen Stich in einen Oberkörpermuskel. Die Hintergründe waren nach Polizeiangaben zunächst unklar. Anfang Juli war in Reinickendorf ein 30-jähriger Mann bei einem Streit von seinem Kontrahenten mit einem Messer im Gesicht verletzt worden. Er kam mit einer Augenverletzung in eine Klinik.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 13. Juli 2019 16:40 Uhr

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