Mutmaßlicher Taschendieb auf Flucht von Auto erfasst

Mutmaßlicher Taschendieb auf Flucht von Auto erfasst

Ein mutmaßlicher Taschendieb ist auf der Flucht vor Zivilfahndern von einem Auto erfasst und verletzt worden. Der Unfall passierte am Freitagnachmittag auf dem Kaiserdamm, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Sanitäter brachten den 21-Jährigen mit Kopf- und Beinverletzungen in ein Krankenhaus. Bei einem 26-jährigen mutmaßlichen Komplizen, der festgenommen wurde, fanden die Fahnder eine EC-Karte einer Frau. Diese gab an, dass ihr auf dem Weg vom Zentralen Omnibusbahnhof durch die Unterführung in Richtung S-Bahnhof Messe Nord die Geldbörse gestohlen worden war.

Polizei mit Blaulicht

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Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/Archivbild

Die Zivilfahnder hatten am Freitagnachmittag auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Kaiserdamm in Berlin-Charlottenburg einen Mann bemerkt, der abgehetzt wirkte. Als er an einem anderen Mann vorbeilief, hätten sich beide zugenickt, hieß es. Dann hob einer der beiden an einem Automaten mehrfach Geld ab, während der andere «Schmiere» stand.
Als die Fahnder den 26 Jahre alten Geldabheber festnahmen, ergriff der mutmaßliche Komplize die Flucht. Andere Polizisten wollten ihn kurz danach festnehmen. Er riss sich aber den Angaben zufolge los und lief über den Kaiserdamm. Ein Auto habe mit einer Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern können, bevor es zu dem Unfall mit einem anderen Wagen kam.
Der Verletzte wurde am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen und in Polizeigewahrsam gebracht. Beide Männer sollten einem Haftrichter vorgeführt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 8. Juni 2019 18:40 Uhr

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