Berliner Polizei setzt nur selten Elektroschocker ein

Berliner Polizei setzt nur selten Elektroschocker ein

Erst dreimal haben Berliner Polizisten Elektroschocker in Einsätzen angewendet.

Elektroschocker Taser

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Das geht aus einer Senatsantwort auf eine schriftliche Anfrage des Abgeordneten Niklas Schrader (Linke) hervor. Zweimal konnte demnach eine Selbsttötung verhindert werden, einmal wurde durch den Taser-Einsatz ein Messerangriff auf einen Polizisten vereitelt. «In weiteren 15 Fällen nahmen die Beamten eine Schießposition ein oder nahmen den Taser aus der Tasche», sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres am Mittwoch (08. Mai 2019). Diese Warnung habe bereits eine Verhaltensänderung bewirkt.

Seit Anfang Februar 2017 läuft ein dreijähriger Probelauf mit den Elektroschockern

Einige Streifenpolizisten in Teilen von Kreuzberg und Mitte testen die Waffe, die Angreifer kurzzeitig außer Gefecht setzt. Die mit Tasern beschossenen Menschen erlitten laut Senat kleine Wundmale durch die Elektroden. Weitere Kenntnisse zu den gesundheitlichen Auswirkungen für die Betroffenen lägen nicht vor. Taser sind wegen der Gefahr umstritten, dass Menschen mit einem Herzfehler oder durch einen ungebremsten Sturz möglicherweise sterben könnten.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 9. Mai 2019 09:20 Uhr

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