Nach Überfall auf Geldtransporter Verdächtige angeklagt

Nach Überfall auf Geldtransporter Verdächtige angeklagt

Rund ein halbes Jahr nach einem Überfall auf einen Geldtransporter in Mitte hat die Staatsanwaltschaft zwei Tatverdächtige angeklagt.

Überfall auf Geldtransporter

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Mehrere Maskierte hatten das Fahrzeug in der Nähe des Alexanderplatzes überfallen.

Einem 38-Jährigen wird schwerer Raub vorgeworfen, einem 33-Jährigen Beihilfe dazu, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag (03. Mai 2019) mit.

Besatzung des Transporters mit Waffen bedroht

Der ältere Verdächtige soll demnach am 19. Oktober des Vorjahres in der Schillingstraße in Mitte zusammen mit vier weiteren Männern den Transporter mit zwei Autos ausgebremst, gerammt und gestoppt haben. Laut Anklage wurden zunächst sieben Millionen Euro Bargeld erbeutet. Zuvor sei die Besatzung mit Schusswaffen bedroht und die Tür des Wagens mit Spezialgerät aufgebrochen worden. Der 38-Jährige soll eines der Tatautos gefahren haben.

Täter ließen sieben Millionen Euro Beute zurück

Der Coup misslang aber. Auf der Flucht, bei der auch ein Funkstreifenwagen der Polizei beschossen wurde, mussten die Räuber ihre Fahrzeuge samt Beute zurücklassen. Die Autos waren wegen der vielen Zusammenstöße nicht mehr fahrtauglich.
Der zweite Angeklagte soll Werkzeug und eines der Fahrzeuge für den Überfall besorgt haben. Beide Männer sitzen in Untersuchungshaft. Die anderen Verdächtigen sind noch nicht gefasst.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. Mai 2019 12:40 Uhr

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