Tödliches Autorennen: Raser hielt sich für ungefährlich

Tödliches Autorennen: Raser hielt sich für ungefährlich

Mehr als drei Jahre nach einem illegalen Autorennen mit tödlichen Folgen auf dem Kurfürstendamm in Berlin hat einer der beiden Angeklagten sein Schweigen gebrochen.

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Er sei damals davon ausgegangen, es bestünde durch ihn und seine Raserei «keinerlei Risiko», hieß es in der Erklärung des 27-Jährigen, die einer seiner beiden Verteidiger am Dienstag (05. März 2019) vor dem Landgericht verlas. Damals sei er zutiefst davon überzeugt gewesen, dass er «jede vorstellbare komplizierte Situation im Griff hatte beziehungsweise haben würde». Bis heute verstehe er nicht, wie es zu einem solchen Maß an Selbstüberschätzung gekommen sei. Den Jeep, mit dem sein Mitangeklagter zusammengestoßen war, habe er nicht gesehen.
Die beiden Sportwagenfahrer sollen sich in der Nacht zum 1. Februar 2016 ein illegales Rennen auf dem Kurfürstendamm geliefert und laut Anklage bei der Raserei mit bis zu 170 Kilometern in der Stunde tödliche Folgen billigend in Kauf genommen haben.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 5. März 2019 11:37 Uhr

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