Polizei durchsucht Wohnungen nach Geldtransporter-Überfall

Polizei durchsucht Wohnungen nach Geldtransporter-Überfall

Die Polizei hat nach dem Überfall auf einen Geldtransporter im Oktober erneut drei Wohnungen in Berlin durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wurden am Donnerstagmorgen Objekte von zwei Beschuldigten in Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf durchsucht. Demnach konnten dabei offenbar Beweismittel sichergestellt werden. Um was es sich konkret handelte, wollte die Staatsanwaltschaft nicht mitteilen. Zu Festnahmen soll es nicht gekommen sein.

Blaulicht

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Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet. Foto: Stefan Puchner/Archiv

Rund 50 Ermittler des Landeskriminalamtes und der Bereitschaftspolizei sollen nach Polizeiangaben an den Durchsuchungen der Wohnungen der beiden Männer im Alter von 41 und 28 Jahren beteiligt gewesen sein. Laut Staatsanwaltschaft sollen sie in Beziehung zu einer arabischen Großfamilie stehen. Schon vor zwei Wochen durchsuchte die Polizei im Zusammenhang mit dem Überfall mehrere Wohnungen in Tempelhof, Steglitz und Kreuzberg.
Am 19. Oktober 2018 hatten fünf bewaffnete Männer einen Geldtransporter in der Schillingstraße, nahe des Alexanderplatzes ausgeraubt. Dabei bedrohten sie die Fahrer mit Maschinenpistolen und brachen mit einem von der Feuerwehr gestohlenen Hydraulik-Spreizgerät die Hecktür des Fahrzeugs auf. Auf der Flucht schossen sie auf ein Polizeiauto. Die Beute ließen sie aber am Tatort und im Fluchtfahrzeug zurück.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. Februar 2019 13:00 Uhr

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