Versteigerung angeblicher Hitler-Aquarelle: Bilder werden geprüft

Versteigerung angeblicher Hitler-Aquarelle: Bilder werden geprüft

Nach der Beschlagnahme dreier Bilder, die angeblich von Adolf Hitler gemalt wurden, untersuchen Experten in Berlin jetzt die Aquarelle.

  • Angebliche Hitler-Aquarelle© dpa
    Die angebliche Unterschrift von Adolf Hitler ist auf einem Landschaftsaquarell ("Alpenlandschaft") von 1910 vor der geplanten Versteigerung im Auktionshaus Kloss zu sehen.
  • Angebliche Hitler-Aquarelle© dpa
    Ein Mitarbeiter des Auktionshauses Kloss hält ein angeblich von Adolf Hitler 1911 gemaltes Landschaftsaquarell ("Rheinlandschaft") vor der geplanten Versteigerung in den Händen.
  • Angebliche Hitler-Aquarelle© dpa
    Ein Mitarbeiter des Auktionshauses Kloss hält ein angeblich von Adolf Hitler 1910 gemaltes Landschaftsaquarell ("Alpenlandschaft") vor der geplanten Versteigerung in den Händen.
  • Angebliche Hitler-Aquarelle© dpa
    Ein Mitarbeiter des Auktionshauses Kloss hält ein angeblich von Adolf Hitler 1911 gemaltes Landschaftsaquarell ("Niederthal, Vent") vor der geplanten Versteigerung in den Händen.
Wie ein Sprecher der Hauptstadt-Polizei am Freitag weiter mitteilte, werden Kriminaltechniker die Bilder mit ihren technischen Möglichkeiten checken. Zudem sollten Kunsthistoriker hinzugezogen worden. Auch die Echtheit der Signatur werde überprüft. Wann die Analyse fertig wird, sei offen.
Die Polizei hatte die Bilder am Donnerstag (24. Januar 2019) vor einer geplanten Auktion in Pankow sichergestellt. Es gebe begründete Zweifel an der Echtheit, hatte eine Sprecherin der Behörde gesagt. Bei einer Internetwache war demnach zuvor eine Strafanzeige eingegangen.
Laut Auktionshaus sollen es Landschaftsbilder aus den Jahren 1910 und 1911 sein und aus einer Kölner Familiensammlung stammen.
Die Ermittler hatten laut Polizei einen Gerichtsbeschluss erwirkt, so dass die Räumlichkeiten in Pankow durchsucht und die Bilder beschlagnahmt werden konnten.
Das Auktionshaus verwies am Freitag darauf, in dem Verfahren lediglich Zeuge zu sein und zur Herausgabe der Bilder verpflichtet gewesen zu sein. Gebe es bei Versteigerungsobjekten «auch nur den kleinsten Hinweis auf eine Fälschung», werde ein Verkauf stets abgelehnt. «Im konkreten Fall liegt uns ein Gutachten zur Echtheit der Werke vor», hieß es in einer Erklärung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 25. Januar 2019 14:55 Uhr

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