Bei Verfolgung Polizeiwagen gerammt: Fünf Beamte verletzt

Bei Verfolgung Polizeiwagen gerammt: Fünf Beamte verletzt

Ein mutmaßlicher Autodieb hat bei seiner Flucht vor Zivilfahndern in Berlin zwei Polizeiautos gerammt. Polizisten, die den 25-Jährigen in der Nacht zum Donnerstag stoppen wollten, konnten sich nur durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Fünf Beamte seien bei dem Einsatz leicht verletzt worden. Erst in einer Sackgasse in der Nordbahnstraße in Reinickendorf konnten Beamte den Fahrer stoppen. Weil der Verdacht bestand, dass der 25-Jährige Drogen genommen hatte, kam er in Gewahrsam und ihm wurde Blut entnommen.

Den Fahndern war zunächst in der Nacht zum Donnerstag ein Kleintransporter in Niederschönhausen aufgefallen, wie die Polizei mitteilte. Kurz danach hielt der Wagen bei einem weiteren Transporter und die Fahrer unterhielten sich offensichtlich. Die Zivilfahnder und Polizisten, die sie unterstützen, folgten den Fahrzeugen. Während der 25 Jahre alte Fahrer des einen Wagens schnell gestoppt werden konnte, flüchtete der gleichaltrige Fahrer in dem anderen Transporter. Die Verfolgungsjagd führte bis nach Reinickendorf. Unterwegs rammte der Mann einen Funkwagen, später stieß er gegen ein parkendes Auto und dann ein zweites Polizeiauto. Erst danach konnten Polizisten den mutmaßlichen Autodieb festnehmen, der sich allerdings heftig wehrte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 18. Januar 2019 19:40 Uhr

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