«Hitlergrüße» in Neukölln: Staatsschutz ermittelt

«Hitlergrüße» in Neukölln: Staatsschutz ermittelt

Polizeibeamte haben zwei Männer festgenommen, die in Berlin-Neukölln den verbotenen «Hitlergruß» gezeigt haben sollen. Einer der Beschuldigten, ein 47-Jähriger, soll sich zudem in einem Lokal in der Okerstraße als Polizist ausgegeben und die Gäste aufgefordert haben, sich vor ihm auszuweisen. Wie aus einem Bericht der Polizei vom Donnerstag weiter hervorgeht, drängten ihn zwei 24-Jährige aus dem Lokal und übergaben ihn alarmierten Beamten. Nun ermittelt der Staatsschutz wegen Volksverhetzung und Amtsanmaßung.

Blaulichter der Polizei

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Blaulichter der Polizei. Foto: Carsten Rehder

Der zweite Beschuldigte wehrte sich in der Richardstraße heftig gegen seine Festnahme. Die Polizisten rangen den 41-Jährigen schließlich zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Er wurde nach Feststellung seiner Personalien und einer Blutentnahme ebenfalls wieder entlassen. Auch gegen ihn ermittelt der Staatsschutz.
Weitere Ermittlungen laufen nach Polizeiangaben im Fall zweier weiterer «Hitlergrüße», die am Sonntag auf dem Alexanderplatz und am Montag auf dem Dorothea-Schlegel-Platz in Mitte gezeigt wurden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 6. September 2018 13:10 Uhr

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