Messerangriff auf Autofahrer: Angeklagte schweigen

Messerangriff auf Autofahrer: Angeklagte schweigen

Rund fünf Jahre nach einem Messerangriff auf einen Autofahrer in Gesundbrunnen wird den mutmaßlichen Tätern vor dem Landgericht der Prozess gemacht.

Landgericht Berlin

© dpa

Die Angeklagten sollen im Juni 2013 das Fahrzeug des Opfers gestoppt, die Beifahrertür geöffnet und den 29-Jährigen mit einem Messer und einer Machete schwer verletzt haben. Die Anwälte der 29- und 32-jährigen Angeklagten erklärten zum Auftakt der Verhandlung am Mittwoch (18. Juli), dass sich ihre Mandanten nicht zu den Vorwürfen äußern würden.
Die vorbestraften Beschuldigten sollen sich den Ermittlungen zufolge bei einer gemeinsamen Autofahrt im Juni 2013 absichtlich quer zur Fahrbahn gestellt haben. Das Opfer habe abbremsen und anhalten müssen. Der jüngere Angeklagte habe eine Autotür geöffnet und den Attackierten durch einen Stich in den Oberarm verletzt. Der 32-Jährige soll dem Geschädigten mit einer Machete einen tiefen Stich in das Bein versetzt haben.
Der Prozess wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung war im ersten Anlauf im Oktober 2017 gescheitert, weil der 32-Jährige flüchtig war. Er sei von einem Freigang nicht in den sogenannten Maßregelvollzug zurückgekehrt, hieß es. Gegen den Mann, der als Intensivtäter gilt, war zuletzt 2014 eine Strafe von mehr als fünf Jahren Haft wegen Bandendiebstahls ergangen. Der Prozess wird am 25. Juli fortgesetzt.
Das Blaulicht
© dpa

Kriminalität

Von Dieben, Brandstiftern & Co.: Aktuelle Polizeimeldungen und Nachrichten über Verbrechen und Prozesse in Berlin. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 18. Juli 2018 14:45 Uhr

Weitere Meldungen