Nach Gewalt: Cottbuser OB sieht Stadtteilgespräche positiv

Nach Gewalt: Cottbuser OB sieht Stadtteilgespräche positiv

Die nach der gehäuften Gewalt zwischen Einheimischen und Ausländern geführten Cottbuser Stadtteilgespräche hat Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) als Erfolg bewertet. Eine gewisse Sprachlosigkeit sei beendet worden, sagte er am Mittwoch in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung nach dem Abschluss der Dialoge.

Holger Kelch

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Der Oberbürgermeister von Cottbus, Holger Kelch (CDU). Foto: Patrick Pleul/Archiv

Es hatte in den vergangenen Wochen sechs Gespräche mit Bürgern an verschiedenen Orten gegeben. Sie waren auch initiiert worden, nachdem Demos gegen die Ausländerpolitik der Bundesregierung nach der Gewalt zunächst deutlich mehr Zulauf bekommen hatten. Dort waren nach Polizeiangaben jedes Mal auch vereinzelt Rechtsextreme gewesen.
Cottbus war wegen der gewalttätigen Auseinandersetzungen deutschlandweit in die Schlagzeilen geraten. Cottbus sei ein «warnendes Beispiel», sagte Kelch. Zuwanderung und Integration bräuchten klare Regeln.
Kelch ergänzte, dass die Stadt insgesamt wieder mehr in Ordnung und Sicherheit investieren wolle und die Gespräche weitergehen sollen. Die Ideen dazu sollen im Herbst präsentiert werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 27. Juni 2018 16:30 Uhr

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