Durchsuchungen bei Mitgliedern der linksextremen Szene

Durchsuchungen bei Mitgliedern der linksextremen Szene

Mit einem größeren Aufgebot ist die Berliner Polizei gegen Mitglieder der linken Szene vorgegangen.

Es gab fünf Durchsuchungen am Morgen des 9. Mais in Kreuzberg, Neukölln und Tempelhof, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Zwei jungen Männer wird vorgeworfen, einige Monate nach den G20-Krawallen in Hamburg im Dezember Plakate in Berlin aufgehängt zu haben. Darauf waren Hamburger Politiker und Polizeiführer abgebildet, die unter anderem des versuchten Totschlags beschuldigt wurden. Ermittelt wird jetzt wegen Verleumdung.
Bei den Durchsuchungen beschlagnahmte die Polizei Datenträger wie Computer oder Telefone sowie eine verbotene Waffe und illegale Böller. An dem Einsatz waren auch Mitglieder eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) beteiligt. Wie viele Beamte im Einsatz waren, teilte die Polizei nicht mit.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 9. Mai 2018 16:08 Uhr

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