Zunächst wenig Solidarität mit US-Protest gegen Waffen

Zunächst wenig Solidarität mit US-Protest gegen Waffen

In den USA werden Hunderttausende auf den Straßen erwartet - in Berlin fiel die Solidaritätsaktion zunächst sehr klein aus: Nur eine Handvoll Menschen folgte am Samstag auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin dem Aufruf der Aktivisten-Gruppe «American Voices Abroad».

Die Kriegsgegner hatten dazu aufgerufen, den Schülern in den USA bei ihrem «March For Our Lives» ihre Solidarität zu bekunden. Die Schüler wollten am Samstag massenhaft auf die Straße gehen. Gut einen Monat nach dem Massaker an einer Schule in Florida haben überlebende Schüler eine Großdemonstration gegen Waffengewalt und unbeschränkten Waffenbesitz in Washington und vielen anderen Städten in den USA organisiert.
Am 14. Februar hatte der 19-jährige Nikolas Cruz an der Marjory Stoneman Douglas High School 14 Jugendliche und drei Erwachsene erschossen.
In Berlin waren 150 Teilnehmer angemeldet worden. Die Organisatoren hofften noch auf größeren Zulauf.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 24. März 2018 14:20 Uhr

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