Nach Foto-Fahndung: Mutmaßlicher Vergewaltiger stellt sich

Die Polizei suchte mit Bildern aus einer U-Bahn-Überwachungskamera nach einem mutmaßlichen Vergewaltiger. Nun hat sich der Mann selbst gestellt.
Polizei
Ein Polizeiauto steht auf einem Parkplatz. Foto: Georg-Stefan Russew/Archiv © dpa

Berlin (dpa/bb) - Der von der Berliner Polizei mit Bildern und Videos gesuchte mutmaßliche Vergewaltiger hat sich gestellt. Der 30-Jährige habe sich am Sonntagnachmittag in Tempelhof gemeldet, teilte die Polizei mit. Er sei festgenommen worden und sollte am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Der Mann soll am 11. Januar sowie am 11., 12. und 17. Februar im Bereich der U-Bahn-Linie U6 auf den Bahnhöfen Alt-Mariendorf, Kaiserin-Augusta-Straße und Alt-Tempelhof zumeist in den Nachtstunden vier Frauen im Alter von 29 bis 50 Jahren sexuell genötigt und vergewaltigt haben.

Den Ermittlungen zufolge soll er schon auf den Bahnhöfen oder in den U-Bahnzügen Augenkontakt zu den späteren Opfern aufgenommen haben. Er verfolgte die Frauen demnach und verging sich noch in Bahnhöfen an ihnen. Die Polizei sucht weiter nach möglichen weiteren Opfern und bat diese, sich zu melden.

Bereits am Samstag war die Identität des Mannes der Polizei bekannt gewesen, sie hatte insgesamt sieben Hinweise auf den mutmaßlichen Vergewaltiger bekommen. Die Ermittler hatten nach ihm gesucht - bis er sich nun selbst stellte.

In den vergangenen Monaten suchte die Berliner Polizei bereits mehrfach öffentlich mit Bildern und Videos nach Straftätern. Durch den öffentlichen Druck stellten sich diese oft selbst.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Sonntag, 4. März 2018 18:50 Uhr

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(Bilder: dpa; Messe Berlin GmbH; facebook; Twitter; Klicker/pixelio.de)