Mehrere tausend Streikende am Brandenburger Tor

Mehrere tausend Streikende am Brandenburger Tor

Mehrere tausend Beschäftigte von Land und Bezirken in Berlin sind am Donnerstag für mehr Geld auf die Straße gegangen. In Bürgerämtern, vielen anderen Behörden sowie an Hochschulen und Kitas kam es teilweise zu Einschränkungen. Hintergrund ist die laufende Tarifrunde des öffentlichen Dienstes. Vom S-Bahnhof Tiergarten zogen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi rund 4000 Frauen und Männer zum Brandenburger Tor.

Warnstreik

© dpa

Teilnehmer eines Warnstreiks von Beschäftigten protestieren am Brandenburger Tor.

Die Verdi-Vize-Vorsitzende Christine Behle forderte ein Angebot von der Arbeitgeberseite. Auch angesichts der hohen Inflation erwarte sie weiter schwierige Verhandlungen, hieß es. Aufgerufen zum Warnstreik hatten neben Verdi auch die Gewerkschaft der Polizei und die IG BAU, die unter anderem Forst-Bedienstete vertritt. Weitere Warnstreiks sind angedroht.
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Die Gewerkschaften verlangen in der bundesweiten Tarifrunde fünf Prozent mehr Geld für die Beschäftigten, wenigstens aber 150 Euro mehr im Monat, bei einer Laufzeit von einem Jahr. Die Löhne und Gehälter im Gesundheitswesen sollen tabellenwirksam um 300 Euro pro Monat angehoben werden, die Ausbildungsvergütungen um 100 Euro.
Erst am Mittwoch waren mehrere tausend Beschäftigte aus Kitas, Schulen, Jugend-, Sozial- und Gesundheitsämtern im Warnstreik. Dazu hatte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft aufgerufen. Die Verhandlungen werden am Wochenende in Potsdam fortgesetzt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 25. November 2021 14:36 Uhr

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