Vivantes erwartet mehr Corona-Patienten im Krankenhaus

Vivantes erwartet mehr Corona-Patienten im Krankenhaus

Die Zahl der stationär behandlungsbedürftigen Corona-Patienten wird nach Einschätzung der landeseigenen Berliner Vivantes-Kliniken weiter steigen. Am Freitag wurden dort insgesamt 97 Covid-19-Patienten stationär behandelt, 74 davon auf einer Normalstation, 23 intensivmedizinisch, wie Vivantes auf Anfrage mitteilte. «Wir gehen derzeit davon aus, dass es im weiteren Pandemie-Verlauf bei dem aktuellen Infektionsgeschehen zu einem deutlichen Anstieg der stationär zu versorgenden Covid-19-Patientinnen und -patienten kommen wird.»

Krankenhaus

© dpa

Ein Patient liegt auf einer Intensivstation in einem Zimmer.

Von den 23 Covid-Intensivpatienten sind den Angaben zufolge 7 geimpft, 11 verfügen über keine Covid-Immunität, 1 Mensch ist genesen, bei 4 Menschen konnte der Impfstatus nicht abgeklärt werden. «Wir bitten die Bevölkerung darum, sich zum dritten Mal impfen, also «boostern» zu lassen, oder sich überhaupt impfen zu lassen, um sich vor gegebenenfalls schweren Krankheitsverläufen bestmöglich schützen zu können», so Vivantes. Termine in Berliner Impfzentren und bei Berliner Hausärzten seien relativ unkompliziert zu buchen.
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Auf eine steigende Zahl von Covid-Patienten sind die Kliniken demnach vorbereitet. Das gelte etwa mit Blick auf ausreichend Beatmungsgeräte und weitere Intensivtechnik. «Wie in ganz Deutschland, so ist jedoch auch bei Vivantes qualifiziertes Fachpersonal auf den Intensivstationen knapp», so der Klinik-Konzern. «Wir setzen deshalb alles daran, mehr Intensivfachkräfte einzustellen und unsere Mitarbeitenden weiter zu qualifizieren.» Auch planbarer Operationen zu verschieben, sei eine Möglichkeit, um bei Bedarf für die Versorgung von Corona-Patienten ausreichend Kapazitäten vorhalten zu können.
Die 7-Tage-Inzidenz in Berlin ist nach den Daten des Robert Koch-Instituts von Freitag auf 180 gestiegen. Am Donnerstag betrug der Wert noch 165,6, am Mittwoch 157,4. Auch die Zahl der Neuinfektionen zwischen Donnerstag und Freitag ist laut den RKI-Daten mit 1560 weiter gewachsen. Zehn weitere Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 5. November 2021 17:21 Uhr

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