Zwei Drittel der Mittel aus «Digitalpakt» fest verplant

Zwei Drittel der Mittel aus «Digitalpakt» fest verplant

Zweieinhalb Jahre nach dem Start des bundesweiten «Digitalpakts Schule» sind die für Berlin bestimmten Mittel zu zwei Dritteln verplant und bewilligt. Rund 165 Millionen Euro seien bereits für verschiedenste Vorhaben zum Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen gebunden, teilte die Bildungsverwaltung am Donnerstag mit. Insgesamt stehen bis 2024 dafür 257 Millionen Euro aus dem Digitalpakt bereit. Mit der bislang erreichten Mittelbindung von 64 Prozent stehe Berlin im Ländervergleich auf dem zweiten Platz, hieß es weiter.

Das Geld wird laut Bildungsverwaltung für den Aufbau oder die Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden, für pädagogische Schulserver oder für leistungsfähiges WLAN verwendet. Finanziert werden auch interaktive Tafeln und Displays oder digitale Arbeitsgeräte, vor allem für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung. Die Schulen haben dazu eigens individuelle Konzepte erstellt.
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Von den bewilligten 165 Millionen Euro seien 45 Millionen bereits komplett abgerechnet, ergänzte die Bildungsverwaltung auf dpa-Anfrage. Das vom Bund stammende Geld aus dem Pakt fließe in der Regel erst nach Abschluss und Rechnungslegung der Projekte.
Beim Digitalpakt handelt es sich um ein Förderprogramm zur digitalen Modernisierung der Schulen, das seit Mai 2019 bis 2024 läuft. Der Bund hatte zunächst fünf Milliarden Euro bereitgestellt. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde das Förderprogramm dreimal aufgestockt: 500 Millionen Euro für Laptops für bedürftige Schüler, 500 Millionen für Geräte für Lehrkräfte und 500 Millionen für Schuladministratoren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. November 2021 16:29 Uhr

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