Giffey und Heil werben für Ausbildung statt Studium

Giffey und Heil werben für Ausbildung statt Studium

Die SPD-Landesvorsitzende Franziska Giffey und ihr Parteikollege Bundesarbeitsminister Hubertus Heil haben für eine Ausbildung im Handwerk geworben. «Die große Aufgabe ist tatsächlich, junge Leute für das Handwerk zu begeistern», sagte Giffey am Mittwoch beim Besuch der Alba Recycling GmbH in Berlin-Mahlsdorf. Gerade im Handwerk, aber auch in der Industrie und den gewerblichen Berufen würden Auszubildende gesucht.

Giffey und Heil bei Alba Recycling

© dpa

Spitzenkandidatin Giffey und Bundesarbeitsminister Heil (beide SPD) bei der Alba Recycling GmbH.

«Wir brauchen auch eine stärkere Anerkennung und Wertschätzung für die handwerklichen Berufe», forderte Giffey, die als Spitzenkandidatin der SPD bei der Wahl ums Abgeordnetenhaus antritt. «Wir sehen ganz viele, die fangen ein Studium an, brechen ab, merken, es ist nicht das Richtige.»
Spreewald Therme: Vinowellness
© Beate Wätzel

Vinowellness – Wellness mit Weintrauben

Erleben Sie die Weintraube von einer neuen Seite: prickelnd, kernig und intensiv wirksam: Vinowellness vom 1. September bis zum 31. Oktober in der Spreewald Therme in Burg. mehr

Auch Heil warb für die Ausbildungsberufe: «Wir müssen dafür sorgen, dass nicht alle zur Uni laufen und das Studium dann abbrechen, und wir sie dann in der Statistik als Langzeitarbeitslose sehen.» Man brauche nicht nur Master, sondern auch Meister, sagte Heil. Wichtig sei eine bessere Berufsorientierung schon ab der 7. Klasse.
Bei ihrem Besuch der Alba Recycling GmbH sprachen Giffey und Heil mit Geschäftsführer Eric Schweitzer sowie mit Ausbildern und Lehrlingen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 1. September 2021 13:54 Uhr

Weitere Meldungen