Müller: Mauerbau vor 60 Jahren «einschneidendes Geschehen»

Müller: Mauerbau vor 60 Jahren «einschneidendes Geschehen»

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat den Bau der Berliner Mauer vor 60 Jahren als «einschneidendes Geschehen für unsere Stadt und für unser Land» bezeichnet.

Michael Müller

© dpa

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) spricht.

Gerade in Berlin erinnere man sich am 13. August immer wieder «an das menschliche Leid, das die Teilung der Stadt und des Landes mit der Trennung von Familien, Freunden und Bekannten und mit dem Verlust von Lebenschancen und Reisemöglichkeiten» mit sich brachte, teilte Müller am 12. August 2021 mit. Am 13. August 1961 hatte die DDR mit dem Bau der Mauer rund um West-Berlin begonnen. Das etwa 155 Kilometer lange Bollwerk trennte die Stadt mehr als 28 Jahre. Die deutsch-deutsche Teilung ging erst mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 zu Ende.
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Müller zeigte sich dankbar, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aus diesem Anlass am Freitag sprechen werde. Eine Gedenkfeier ist vor der Kapelle der Versöhnung in der Bernauer Straße geplant. Wichtig sei auch, das Gedenken an die Toten und Verletzten zusammen mit dem ebenfalls betroffenen Nachbarland Brandenburg zu begehen, so Müller. Dort findet am Freitagnachmittag eine Gedenkfeier statt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 12. August 2021 11:55 Uhr

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