Schülersprecher wünscht sich Impfteams an Schulen

Schülersprecher wünscht sich Impfteams an Schulen

Rund einen Monat vor Beginn des neuen Schuljahrs fordert ein Berliner Schülervertreter eine gute Vorbereitung in der Pandemie. Ihre größte Sorge sei, dass man «ohne einen guten Plan» ins neue Schuljahr starte und nicht aus dem letzten Schuljahr lerne, sagte der Sprecher des Landesschüler*innenausschusses, Rufus Franzen, am Freitagmorgen im rbb-Inforadio.

Ein medizinischer Mitarbeiter hält eine Impfspritze in der Hand

© dpa

Ein medizinischer Mitarbeiter hält eine Impfspritze in der Hand.

Natürlich gebe es in Berlin schon den Stufenplan, der relativ gut regele, wann welche Maßnahmen greifen. Man müsse aber da noch einmal nachjustieren, etwa genauer darauf eingehen, wann Masken getragen und wie viel getestet werden müsse. Da brauche es klare Linien.
Es sei wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler, die geimpft werden wollten, geimpft werden könnten. Sie würden sich dafür vielfältige Maßnahmen an Schulen wünschen - «wie zum Beispiel mobile Impfteams, die einfach impfwillige Schülerinnen und Schüler möglichst schnell impfen, damit diese auch den zusätzlichen Schutz einer Immunisierung haben».
Franzen hofft auf möglichst viel Präsenzunterricht. «Weil wir gemerkt haben, dass das der Unterricht ist, der uns weiterbringt.» Viele Schülerinnen und Schüler seien natürlich besorgt, dass es wieder in den Wechselunterricht gehe. «Im Notfall ist der aber immer noch besser als ein kompletter Unterricht von zuhause.»
In Berlin sind noch bis Anfang August Sommerferien. Bei vielen Mitschülern überwiegt nach Einschätzung Franzens die Freude auf das neue Schuljahr - um wieder mit allen Freunden in einem Klassenraum lernen und etwa auch Klassenfahrten nachholen zu können. «Weil das doch etwas ist, was vielen gefehlt hat.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 9. Juli 2021 09:37 Uhr

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