Vier Berliner Impfzentren sollen bald schließen

Vier Berliner Impfzentren sollen bald schließen

Berlin will die Mehrzahl seiner sechs Impfzentren in der Corona-Pandemie früher schließen als bislang geplant.

Die Halle des Corona-Impfzentrums Messe Berlin

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Die Halle des Corona-Impfzentrums Messe Berlin.

Grund sei ein Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am 08. Juli 2021 auf Anfrage mit. Danach sollen die Länder ihre bisherigen Impfangebote spätestens zum 30. September reduzieren, zum Beispiel durch Schließungen von Impfzentren, Personalabbau oder eine Einschränkung der Öffnungszeiten. Kompensiert werden sollen die wegfallenden Angebote durch die hausärztliche und betriebsärztliche Versorgung sowie durch die Stärkung von mobilen Impfteams je nach Bedarf.

Impfzentrum Tempelhof könnte als erstes schließen

Genaue Abgaben dazu, welche Impfzentren in Berlin wann geschlossen werden sollen, machte die Senatsverwaltung nicht. Sie bestätigte aber Medienberichte über laufende Planungen. Danach könnte das Impfzentrum Tempelhof am 20. Juli schließen, gefolgt vom Velodrom am 19. August. Bis Ende August könnten dann auch die Impfzentren in der Arena in Treptow und im Erika-Heß-Eisstadion schließen. Übrig bleiben würden dann die Zentren an der Messe und in Tegel.

Zentren an der Messe und in Tegel bleiben in Betrieb

Damit rückt Berlin von seiner bisherigen Linie ab. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte noch am 10. Juni betont, die Impfzentren würden auf absehbare Zeit noch benötigt, auch über September hinaus. Nachfragen über geplante Schließungen hatte die Gesundheitsverwaltung noch Ende Juni mit Verweis auf Müllers Äußerungen verneint.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 9. Juli 2021 08:59 Uhr

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