Erste Lockerungen könnten ab Mitte nächster Woche kommen

Erste Lockerungen könnten ab Mitte nächster Woche kommen

Erste Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen hat Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) für Mitte nächster Woche in Aussicht gestellt.

Michael Müller

© dpa

Der Regierende Bürgermeister von Berlin

Dafür müssen die Werte der Sieben-Tage-Inzidenz allerdings stabil unter 100 bleiben, so dass die Bundes-Notbremse nicht mehr greift. So könnten bereits ab Mittwoch (19. Mai 2021) die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen wegfallen. Darauf hat sich der Senat am 11. Mai 2021 geeinigt, wie Müller nach der Sitzung mitteilte.

Lockerungen nur bei stabiler Inzidenz unter 100 zulässig

Nach dem Bundesrecht gilt auch in Berlin, dass die Schwelle von 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen an fünf Werktagen in Folge unterschritten werden muss, bevor Lockerungen möglich sind. Am Montag lag der Wert noch oberhalb der 100er-Marke, am Dienstag bei 93,7.

Öffnungen im Kulturbetrieb möglich

Auch Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten in Berlin könnten dann wieder öffnen dürfen - die bisherigen Hygienekonzepte gelten weiter. Erleichterungen würde es außerdem beim Sport für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre geben: Sie dürften dann wieder in Gruppen mit bis zu 20 Personen trainieren.

Rückkehr zum eingeschränkten Regelbetrieb in Kitas

Bereits ab Montag sollen Berlins Kitas wieder zum sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren, wie Müller ankündigte. Das heißt, die Listen von Eltern mit systemrelevanten Berufen spielen für den Betreuungsanspruch dann keine Rolle mehr. Die Betreuungsmöglichkeiten bleiben aber eingeschränkt. Eltern sollen sich mit ihrer Kitas darüber absprechen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 11. Mai 2021 14:04 Uhr

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