Bundesländer für Exportstopp für Impfstoffe aus EU

Bundesländer für Exportstopp für Impfstoffe aus EU

Die Bundesländer fordern eine rasche Ausweitung der Impfstoffproduktion in Deutschland und machen sich für einen Exportstopp für solche Vakzine gegen Corona aus der EU stark. «Ich bin sehr dafür, über einen Exportstopp nachzudenken», sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstag nach einer Video-Schalte der Länderchefs.

Eine Mitarbeiterin des Impfteams überprüft eine Spritze

© dpa

Eine Mitarbeiterin des Impfteams überprüft eine Spritze.

Niemand verstehe, dass in der EU nicht genug Impfstoff da sei, aber Vakzine aus Europa überall hin exportiert würden. Söder verwies auf wieder steigende Corona-Zahlen in Deutschland. «Wir müssen aufpassen, dass aus der dritten Welle keine Dauerwelle wird.»
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Express Corona-Testzentrum Berlin (PCR)

Am U-Bahnhof (U7) Innsbrucker Platz (Autobahn A100) in der Innsbrucker Straße 25 im Stadtteil Schöneberg erhalten Sie PCR-Tests für 65 Euro und PCR-Express-Tests für 99 Euro. Antigen-Antikörpertests gibt es für 39 Euro: Ergebnis nach 15 Minuten. mehr

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte, ein Ausbau der Produktionskapazitäten für Impfstoffe hierzulande sei wichtig, weil das Impfen der entscheidende Hebel gegen Corona sei. Und niemand wisse, ob in Zukunft nicht weitere Pandemien drohten, auf die Deutschland besser vorbereitet sein müsse.
«Ob das ein Exportstopp sein muss von heute auf morgen, das weiß ich nicht», so Müller, der Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist. Es gebe Verträge. «Aber es wird im Moment exportiert in Länder mit eigenen Produktionskapazitäten, die beim Impfen weiter sind als wir. Das muss man nicht verstehen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 18. März 2021 15:59 Uhr

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