Grünen-Kandidatin: Regeln beim Sport für Jugendliche lockern

Grünen-Kandidatin: Regeln beim Sport für Jugendliche lockern

Berlins Grünen-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch hat den Senat aufgefordert, die Corona-Regeln zum Sport für Jugendliche zu ändern. «Ich finde es falsch, dass Berlin ausgerechnet bei Angeboten für Kinder von den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz abweicht», sagte die Grünen-Politikerin, die ihre Partei in den Wahlkampf ums Abgeordnetenhaus führt.

Bettina Jarasch spricht bei einer Pressekonferenz

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Bettina Jarasch spricht bei einer Pressekonferenz.

Gerade Kinder und Jugendliche seien während der Pandemie in ihrem körperlichen und psychischen Wohlbefinden stark beeinträchtigt. «Der Innensenator sollte deshalb der bundesweiten Linie folgen und älteren Kindern von 13 bis 14 die gleichen Möglichkeiten beim Team-Sport einräumen wie jüngeren Kindern», sagte Jarasch.
«Außerdem sollte der Senat zügig eine Selbst- und Schnellteststrategie zur Pandemie-Bekämpfung für den Sport entwickeln und Vereine wie private Anbieterinnen und Anbieter bei der Umsetzung finanziell unterstützen», so die Grünen-Politikerin.
Der Senat hatte in der vergangenen Woche entschieden, beim Sport im Freien trotz der Corona-Krise wieder mehr zu ermöglichen als zuvor. Danach ist der gemeinsame Sport im Freien unter anderem in festen Gruppen von bis zu 20 Kindern bis 12 Jahren erlaubt. Bei vorherigen Beratungen zwischen Bund und Ländern war eine Altersgrenze von 14 Jahren besprochen worden. Berlin plädierte an dieser Stelle für eine strengere Regelung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 14. März 2021 08:07 Uhr

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