Lockdown und Lockerungen: Senat berät am Donnerstag

Lockdown und Lockerungen: Senat berät am Donnerstag

Bund und Länder haben sich verständigt - und der Berliner Senat will am heutigen Donnerstagnachmittag beraten, was das genau für die Hauptstadt bedeutet. Angesichts weiterhin hoher Infektionszahlen soll der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie grundsätzlich bis zum 28. März 2021 verlängert werden.

Lederer, Pop und Müller

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Klaus Lederer (Die Linke, l-r), Senator für Kultur, Ramona Pop (Bündnis90/ Die Grünen), Senatorin für Wirtschaft, und Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister, unterhalten sich.

Aber es sind abhängig von der Infektionslage eine Reihe von Öffnungsmöglichkeiten vorgesehen, wie Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länder-Ministerpräsidenten in der Nacht zum Donnerstag vereinbarten. Beschlossen wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse: Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer Region, werden automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen.

Beratungen über Öffnungsschritte für den Handel

Der Berliner Senat will sich am Donnerstag (04. März 2021) darüber austauschen und dann entsprechende Beschlüsse fassen. Es wird erwartet, dass er sich dabei an den Absprachen aus der Bund-Länder-Runde orientiert. Auch in Berlin dürfte es damit erste Lockerungsschritte etwa bei den Kontaktbeschränkungen oder weitere Öffnungen im Handel geben.

Stufenplan auf einer DIN-A-4-Seite

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) lobte den von Bund und Ländern vereinbarten Stufenplan als gut nachvollziehbar. «Das ist ein Plan, den wir haben, der auf eine DIN-A-4-Seite passt, und wo jeder eins zu eins nachvollziehen kann, wo stehen wir jetzt und worauf kann ich mich einrichten», sagte der SPD-Politiker, der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) ist.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. März 2021 08:29 Uhr

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